Den Teufel an die Wand malen

Sich unnötig Sorgen um etwas machen oder durch düstere Gedanken ein Problem erst erschaffen, das vorher gar nicht existierte. Die Redewendung warnt davor, sich selbst in Angst zu versetzen.

Bedeutung

Sich unnötig Sorgen um etwas machen oder durch düstere Gedanken ein Problem erst erschaffen, das vorher gar nicht existierte. Die Redewendung warnt davor, sich selbst in Angst zu versetzen.

Herkunft

Die Redewendung stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf den Aberglauben, dass man durch das Malen oder Darstellen des Teufels diesen herbeirufen könnte. Sie warnt davor, durch Gedankenmalerei selbst Unheil heraufzubeschwören, statt es durch Vertrauen oder Mut zu vermeiden.

Beispiel

Seit Wochen grübelt er über mögliche Jobverluste nach – dabei malt er sich wirklich den Teufel an die Wand, während sein Chef ihn eigentlich sehr schätzt.

Ähnliche Redewendungen

Sich etwas in den Kopf setzen, Gespenster sehen, sich unnötig Sorgen machen

Weitere Redewendungen mit Teufel

Häufige Fragen

Was bedeutet „Den Teufel an die Wand malen“?

Sich unnötig Sorgen um etwas machen oder durch düstere Gedanken ein Problem erst erschaffen, das vorher gar nicht existierte. Die Redewendung warnt davor, sich selbst in Angst zu versetzen.

Woher kommt „Den Teufel an die Wand malen“?

Die Redewendung stammt aus dem Mittelalter und bezieht sich auf den Aberglauben, dass man durch das Malen oder Darstellen des Teufels diesen herbeirufen könnte. Sie warnt davor, durch Gedankenmalerei selbst Unheil heraufzubeschwören, statt es durch Vertrauen oder Mut zu vermeiden.