Deutsche Redewendungen
330 Redewendungen mit Bedeutung, Herkunft und Beispielsatz — jede mit ihrem Schlüsselwort im Wörterbuch verknüpft.
Alle Brücken hinter sich abbrechenEinen radikalen Neuanfang machen und jede Rückkehr zum Alten unmöglich machen.alle Hände voll zu tun habenSehr beschäftigt sein.Alle Karten auf den Tisch legenVollständig und ehrlich alle Informationen oder Absichten offenbaren; sich nicht verstellen oder etwas verbergen, sondern Klartext reden.Alles in ButterAlles ist in Ordnung, es gibt keine Probleme. Die Situation ist zufriedenstellend und läuft nach Plan.Alter Hase seinEine Person mit großer Erfahrung und Geschick in einem bestimmten Bereich sein, die weiß, wie man mit schwierigen Situationen umgeht.Auf alle FälleDiese Redewendung bedeutet, dass etwas mit Sicherheit oder unter allen Umständen geschehen wird. Sie drückt Gewissheit oder Bestimmtheit aus, unabhängig davon, wie die Situation aussieht.Auf Biegen oder BrechenMit allen Mitteln und unter Einsatz aller Kräfte versuchen, etwas zu erreichen, ohne Rücksicht auf die Folgen oder um welchen Preis auch immer.Auf Biegen und BrechenMit aller Kraft und Entschlossenheit etwas durchsetzen, ohne Rücksicht auf Verluste oder Bedenken. Es bedeutet, um jeden Preis ein Ziel erreichen zu wollen.Auf Biegen und Brechen gehenMit aller Kraft und ohne Rücksicht auf Verluste versuchen, etwas zu erreichen oder durchzusetzen. Es drückt aus, dass jedes Mittel recht ist, um ein Ziel zu verfolgen.Auf dem falschen Dampfer seinEine falsche Annahme haben oder sich in einer Angelegenheit völlig irren; jemand hat etwas missverstanden oder befindet sich auf dem falschen Weg.Auf dem falschen Gleis seinEine falsche Richtung einschlagen oder einen falschen Weg gehen; sich in einer Angelegenheit auf dem Holzweg befinden.Auf dem hohen Ross sitzenSich selbstgefällig, hochmütig oder überheblich verhalten und sich anderen überlegen fühlen. Die Redewendung beschreibt eine arrogante oder dünkelhafte Haltung.Auf dem Holzweg seinSich irren oder auf dem falschen Weg sein; einer falschen Vorstellung oder Annahme folgen, anstatt die Wahrheit zu erkennen.Auf dem letzten Loch pfeifenAm Ende seiner Kräfte sein, völlig erschöpft oder ausgepowert sein. Die Redewendung beschreibt einen Zustand, in dem man kaum noch weitermachen kann.Auf dem Prüfstand stehenEine Person oder Sache wird kritisch überprüft, bewertet oder in Frage gestellt. Es geht darum, ob etwas seinen Anforderungen genügt oder ob es bewährt hat.Auf dem Schlauch stehenNicht verstehen, was gemeint ist; gedanklich nicht folgen können oder verwirrt sein. Die Person begreift etwas Offensichtliches nicht.auf dem Spiel stehenGefährdet sein.Auf dem Teller habenEine Aufgabe oder ein Problem zu bearbeiten haben, das man bewältigen oder lösen muss. Es beschreibt etwas, das man aktiv angehen und verantworten hat.Auf dem Zahnfleisch gehenVöllig erschöpft und am Ende seiner Kräfte sein; kaum noch weitergehen können, weil man körperlich oder seelisch am Rande der Belastbarkeit ist.Auf den Busch klopfenJemanden direkt und offen nach etwas fragen oder versuchen, ihm ein Geheimnis zu entlocken. Es bedeutet, nicht um den heißen Brei herumzureden, sondern die Wahrheit herauszufinden.auf den Hund kommenIn schlechte Verhältnisse geraten.Auf den Lorbeeren ausruhenSich mit vergangenen Erfolgen zufriedengeben und keine neuen Anstrengungen mehr unternehmen. Die Redewendung beschreibt eine passive Haltung, bei der man aufhört, sich weiterzuentwickeln.Auf der gleichen Wellenlänge seinMit jemandem die gleichen Ansichten, Interessen oder Vorstellungen teilen und sich daher gut verstehen. Eine gemeinsame Kommunikationsbasis haben.Auf der Hand liegenEtwas ist offensichtlich, klar erkennbar oder leicht zu verstehen. Die Lösung oder das Ergebnis ist unmittelbar sichtbar und bedarf keiner weiteren Erklärung.Auf der Sonnenseite des Lebens stehenEs geht einem sehr gut im Leben, man hat Glück und Erfolg, lebt in günstigen oder privilegierten Verhältnissen.Auf der Stelle tretenKeine Fortschritte machen und in einer Situation steckenbleiben, ohne voranzukommen. Die Handlungen führen zu keinem Erfolg oder keiner Veränderung.Auf der Überholspur seinSchnell vorankommen und Erfolg haben; sich in einer Phase befinden, in der alles besonders gut läuft und man schnelle Fortschritte macht.Auf des Messers SchneideEine Situation, in der das Ergebnis völlig ungewiss ist und nur noch Zufall entscheidet. Es beschreibt einen kritischen Moment, in dem es in jede Richtung gehen kann.Auf die lange Bank schiebenEine Aufgabe oder Entscheidung immer wieder verschieben und nicht angehen; etwas bewusst aufschieben und hinauszögern.Auf Du und Du stehenMit jemandem in einem vertrauten, gleichberechtigten Verhältnis stehen, ohne formale Distanz oder Höflichkeitsformen. Es bedeutet, sich untereinander gut zu kennen und offen miteinander umzugehen.Auf eigene Faust handelnEigenständig und ohne Zustimmung oder Anweisung anderer handeln. Eine Entscheidung oder Maßnahme aus eigenem Willen treffen, ohne sich vorher abzustimmen.Auf eigene Kosten gehenEtwas selbst bezahlen müssen, ohne finanzielle Unterstützung von anderen zu erhalten. Dabei entstehen einem persönliche finanzielle Verluste oder Mehrbelastungen.Auf eigenen Beinen stehenUnabhängig und selbstständig sein, ohne Hilfe oder Unterstützung anderer Menschen leben und wirtschaften können.Auf Eis legenEine Angelegenheit vorübergehend unterbrechen oder aufschieben, ohne sie endgültig aufzugeben. Die Entscheidung oder Umsetzung wird bewusst hinausgeschoben.Auf Friedhofsruhe hoffenHoffen, dass endlich Ruhe einkehrt und man von Problemen, Konflikten oder Belastungen befreit wird. Es drückt aus, dass man sich nach Frieden und Entlastung sehnt.Auf großem Fuß lebenIn Luxus und Wohlstand leben, dabei viel Geld ausgeben und einen gehobenen Lebensstil führen.Auf Herz und Nieren prüfenEtwas oder jemanden sehr gründlich und kritisch überprüfen, um alle Aspekte und Mängel aufzudecken.Auf Kosten anderer lebenVon anderen finanziert werden oder sich auf Kosten anderer einen Vorteil verschaffen, ohne selbst einen angemessenen Beitrag zu leisten.Auf Messers Schneide stehenEine Situation beschreiben, die ungewiss und kritisch ist und in beide Richtungen ausgehen kann. Es steht auf der Kippe, ob das Ergebnis positiv oder negativ ausfällt.Auf Nummer sicher gehenVorsichtig und umsichtig handeln, um Risiken zu vermeiden und auf der sicheren Seite zu sein. Es bedeutet, kein unnötiges Risiko einzugehen.Auf Pump kaufenEtwas kaufen, ohne es sofort bezahlen zu können, und die Zahlung auf später verschieben. Dies geschieht oft auf Kredit oder mit der Hoffnung, das Geld später aufbringen zu können.Auf Samtpfoten gehenSich vorsichtig und leise bewegen oder handeln, um nicht aufzufallen oder niemanden zu stören. Auch: behutsam und diplomatisch vorgehen.Auf Sand gebaut seinEtwas, das auf unsicheren oder instabilen Grundlagen beruht und daher zusammenbrechen wird. Die Redewendung beschreibt ein Vorhaben oder eine Situation, die nicht haltbar ist.Auf Sparflamme kochenEtwas mit minimalem Aufwand oder Ressourcen tun; sparsam und zurückhaltend vorgehen. Die Redewendung beschreibt eine gedrosselte oder herabgesetzte Aktivität.Auf Teufel komm rausMit aller Kraft und ohne Rücksicht auf Verluste etwas durchsetzen oder erreichen wollen. Es drückt rücksichtlose Entschlossenheit aus.Auf Wolke sieben schwebenSich in einem Zustand äußerster Glückseligkeit und Verliebtheit befinden. Die Redewendung beschreibt ein Gefühl der Euphorie und des Schwebens über der Realität.aufs falsche Pferd setzenSich für die falsche Option entscheiden.aus allen Wolken fallenVöllig überrascht werden.Aus dem Häuschen seinSehr aufgeregt, begeistert oder außer sich vor Freude sein. Die Redewendung beschreibt einen Zustand großer emotionaler Erregung oder Ekstase.Aus dem Schneider seinAus einer schwierigen oder gefährlichen Situation entkommen sein und sich jetzt in Sicherheit befinden. Die Redewendung bedeutet, dass man ein Problem oder eine Notlage überstanden hat.aus dem Weg räumenEin Hindernis beseitigen.Aus der Haut fahrenSehr wütend oder zornig werden; die Beherrschung verlieren und heftig reagieren.Aus der Reihe tanzenSich nonkonformistisch verhalten und von der Norm oder Erwartung abweichen; anders handeln als die Gruppe oder Gesellschaft es vorsieht.aus der Schule plaudernInterna verraten.Aus der TraumDie Redewendung drückt aus, dass ein Traum, eine Hoffnung oder ein Plan platzt und sich nicht erfüllt. Es ist vorbei mit den Hoffnungen oder Erwartungen.Aus einer Mücke einen Elefanten machenEine unbedeutende oder kleine Angelegenheit übertrieben darstellen und dadurch viel größer wirken lassen, als sie tatsächlich ist.bei Nacht und NebelHeimlich und überstürzt.Berge versetzenScheinbar Unmögliches schaffen.Blindes Huhn findet auch mal ein KornSelbst wenn jemand völlig ungeeignet oder unfähig für eine Aufgabe ist, kann er durch Zufall dennoch Erfolg haben. Manchmal gelingt etwas auch ohne besondere Fähigkeiten.Da liegt der Hund begrabenDas ist der Kern eines Problems oder der eigentliche Grund für etwas. Die Redewendung wird verwendet, um auszudrücken, dass man die wahre Ursache oder den entscheidenden Punkt gefunden hat.Das Ende der Fahnenstange erreichenDas Äußerste oder die Grenze einer Möglichkeit erreicht haben; nicht mehr weiterkommen können, weil keine Alternativen mehr bestehen.Das Fass ohne Boden seinEine Situation oder ein Verhältnis, das grenzenlos ist und nie zu enden scheint, weil ständig mehr investiert werden muss ohne erkennbaren Nutzen oder Fortschritt.Das Fass zum Überlaufen bringenDas Maß an Geduld, Toleranz oder Zumutung ist erschöpft und eine weitere kleine Verschärfung führt zum Ausbruch von Wut oder zum Bruch einer Beziehung.Das Feld räumenEine Auseinandersetzung, einen Konflikt oder eine Position aufgeben und sich zurückziehen. Jemandem den Vortritt lassen oder die Niederlage eingestehen.Das große Los ziehenGroßes Glück haben oder einen überraschenden Gewinn erzielen. Die Redewendung beschreibt ein unverhofftes, positives Ereignis, das das Leben entscheidend verbessert.Das Heft in der Hand habenDie Kontrolle oder das Kommando über eine Situation haben und selbstbestimmt entscheiden können, was geschieht.das Herz am rechten Fleck habenAnständig und hilfsbereit sein.das Herz auf der Zunge tragenGefühle offen aussprechen.Das ist mir WurstAusdrückt, dass einem etwas völlig gleichgültig oder egal ist. Die Person interessiert sich nicht dafür und hat keine Meinung dazu.Das ist nicht mein BierEtwas geht mich nichts an, ich bin daran nicht beteiligt und nicht dafür verantwortlich. Es ist nicht meine Angelegenheit.das Kind beim Namen nennenEtwas offen aussprechen.das Kind mit dem Bade ausschüttenMit dem Schlechten auch das Gute beseitigen.Das Kriegsbeil begrabenSich mit jemandem versöhnen und einen Konflikt oder Streit beenden. Die Redewendung drückt aus, dass man Feindseligkeiten aufgeben und wieder Frieden schließen möchte.Das Maul aufreißenLaut und unverschämt seine Meinung äußern oder große Reden schwingen. Die Redewendung beschreibt jemanden, der sich ungehörig oder störend bemerkbar macht.das Pferd von hinten aufzäumenEine Sache falsch herum angehen.Das Ruder in der Hand habenDie Kontrolle über eine Situation oder ein Unternehmen haben und die Entscheidungen treffen. Es bedeutet, die Verantwortung und Führung zu übernehmen.das Wasser bis zum Hals stehen habenIn großer Bedrängnis sein.Den Affen spielenSich dumm oder albern anstellen, herumalbern oder jemanden zum Narren halten. Meist im Sinne von unernsthafte oder lächerliche Verhaltensweisen zeigen.Den Anfang machenDie Initiative ergreifen und als Erste oder Erster eine Handlung durchführen, um andere zum Folgen zu bewegen oder um etwas in Gang zu setzen.Den Anker werfenAn einem Ort Halt machen und sich niederlassen; eine Entscheidung treffen, sich irgendwo festlegen oder zur Ruhe kommen.Den Bock zum Gärtner machenJemanden mit einer Aufgabe betrauen, der dafür völlig ungeeignet ist oder diese sabotieren wird. Es bedeutet, eine wichtige Sache in die falschen Hände zu geben.Den Braten nicht riechenEine Gefahr oder böse Absicht nicht erkennen oder durchschauen; arglos in eine Falle tappen oder eine Situation falsch einschätzen.Den Braten riechenEtwas Verdächtiges oder Betrügerisches durchschauen; eine versteckte Absicht oder einen Trick erkennen.Den Daumen drückenJemandem Glück wünschen und ihm moralische Unterstützung geben, besonders in einer schwierigen oder unsicheren Situation. Die Geste symbolisiert den Wunsch nach einem positiven Ausgang.Den Durchblick habenEine Situation oder ein Problem vollständig verstehen und durchschauen; die Zusammenhänge und Hintergründe einer Sache erfassen.Den Faden verlierenDie Konzentration oder der Gedankenzusammenhang unterbrechen und nicht mehr wissen, worüber man gerade spricht oder nachdenkt. Das Verständnis für einen Sachverhalt verlieren.Den Faden wieder aufnehmenEine unterbrochene Tätigkeit oder ein Gesprächsthema wieder fortsetzen und weitermachen, nachdem man es eine Zeit lang nicht verfolgt hat.Den Fehdehandschuh aufnehmenEine Herausforderung oder einen Konflikt annehmen und sich einer Auseinandersetzung stellen. Die Redewendung drückt aus, dass man bereit ist, sich einer Herausforderung zu unterziehen.Den Finger in die Wunde legenEin unangenehmes, heikles Thema klar aussprechen und damit den wunden Punkt eines Problems direkt ansprechen.Den gordischen Knoten lösenEin scheinbar unlösbares Problem durch eine schnelle, entschiedene und oft unkonventionelle Handlung lösen, statt sich lange damit auseinanderzusetzen.Den Jackpot knackenEinen großen Gewinn erzielen oder überraschenden Erfolg haben, besonders durch Glück oder eine profitable Gelegenheit.Den Kopf hängen lassenTraurigkeit, Niedergeschlagenheit oder Hoffnungslosigkeit ausdrücken; den Mut verlieren oder in Resignation verfallen.Den Kopf in den Sand steckenSich weigern, ein Problem oder eine unangenehme Situation wahrzunehmen und zu handeln; bewusst vor der Realität die Augen verschließen.Den Kopf über Wasser haltenIn einer schwierigen Situation finanziell oder persönlich zurechtkommen und nicht untergehen. Es bedeutet, trotz Herausforderungen seine Position zu behaupten und nicht aufzugeben.Den Kopf verlierenDie Kontrolle über sich selbst verlieren und impulsiv, unüberlegt oder emotional reagieren. Eine Situation nicht mehr rational bewältigen können.Den Kürzeren ziehenBei einer Auseinandersetzung oder Entscheidung den Nachteil haben oder verlieren; die schlechtere Position bekommen.Den Löffel abgebenDiese Redewendung bedeutet, dass eine Person stirbt oder verstirbt. Sie wird verwendet, um auf humorvolle oder verhüllende Weise vom Tod zu sprechen.Den Moment genießenBewusst und intensiv die gegenwärtige Situation oder ein schönes Erlebnis wertschätzen und auskosten, anstatt es gedanklich zu überstürzen.Den Mund haltenSchweigen bewahren oder nichts sagen, besonders wenn man etwas Geheimes oder Unangenehmes weiß. Die Redewendung bedeutet, sich des Redens zu enthalten.Den Mund zu voll nehmenSich selbst überschätzen und mehr versprechen oder behaupten, als man halten oder leisten kann. Die Redewendung beschreibt eine zu große oder unberechtigte Selbsteinschätzung.den Nagel auf den Kopf treffenGenau das Richtige sagen.Den Rubikon überschreitenEine wichtige, endgültige Entscheidung treffen, von der es kein Zurück mehr gibt; den Punkt überschreiten, an dem man sich unwiderruflich festgelegt hat.Den Rücken freihaltenJemandem helfen oder unterstützen, indem man ihm lästige Aufgaben abnimmt oder ihn vor Problemen bewahrt. Es bedeutet, sich um jemandes Angelegenheiten zu kümmern, damit dieser sich auf Wichtigeres konzentrieren kann.Den Sack zumachenEine Angelegenheit beenden, ein Geschäft abschließen oder einen Prozess zum Abschluss bringen. Die Redewendung drückt aus, dass etwas fertiggestellt oder erledigt wird.Den Schleier lüftenEin Geheimnis oder eine verborgene Wahrheit enthüllen; etwas Verborgenes ans Licht bringen.Den Stab weitergebenDie Verantwortung oder Aufgabe an jemand anderen übergeben; die Führung oder Leitung weitergeben.Den Stein ins Rollen bringenEine Aktion oder ein Ereignis in Gang setzen, das daraufhin eigenständig weiterlaufen kann und Auswirkungen hat. Damit beginnen, dass etwas Größeres entstehen kann.Den Stier bei den Hörnern packenEin Problem oder eine schwierige Situation mutig und entschlossen anpacken, ohne zu zögern oder auszuweichen.den Tag nicht vor dem Abend lobenNicht zu früh jubeln.Den Teufel an die Wand malenSich unnötig Sorgen um etwas machen oder durch düstere Gedanken ein Problem erst erschaffen, das vorher gar nicht existierte. Die Redewendung warnt davor, sich selbst in Angst zu versetzen.Den Teufel in der Tasche habenGroßes Glück haben oder in einer vorteilhaften Situation sein. Die Redewendung drückt aus, dass jemand unverhofft zu etwas Wertvollen oder Vorteilhaftem gekommen ist.Den Teufel mit dem Beelzebub austreibenEin Problem mit einem anderen, gleich schlimmen oder noch schlimmeren Mittel zu lösen versuchen, wodurch sich die Situation nicht bessert, sondern verschärft.Den Teufel nicht an die Wand malenSich unnötig Sorgen um etwas machen oder ein Problem durch ständiges Reden schlimmer machen, als es tatsächlich ist. Die Redewendung bedeutet, nicht durch pessimistische Gedanken oder Worte eine Situation zu verschlimmern.Den Tisch deckenAlles für eine Mahlzeit vorbereiten, indem man Geschirr, Besteck und Gläser auf den Tisch stellt. Auch bildlich: die Voraussetzungen für etwas schaffen.den Vogel abschießenAlle übertreffen — oft ironisch.den Wald vor lauter Bäumen nicht sehenDas Offensichtliche übersehen.Den Zug verpasst habenEine Gelegenheit oder Chance verpasst haben, die sich nicht so leicht wiederholt. Die Redewendung wird verwendet, wenn jemand eine günstige Gelegenheit nicht genutzt hat und diese nun vorbei ist.Des Kaisers neue Kleider tragenEtwas Nichtexistentes oder Wertloses als wertvoll darstellen und andere dadurch täuschen. Es bedeutet, eine Illusion aufrechtzuerhalten, obwohl die Realität offensichtlich ist.Die Achillesferse treffenJemandes größte Schwachstelle oder verletzlichste Stelle angreifen oder ausnutzen. Die Redewendung beschreibt, wie man einen sonst starken oder mächtigen Gegner durch gezielten Angriff auf seine einzige Schwäche besiegt.Die Arbeit nicht erfunden habenFaul sein, Arbeit möglichst meiden (scherzhaft-ironisch).Die Contenance wahrenDie Fassung bewahren und sich trotz unangenehmer oder beschämender Situationen würdevoll und beherrscht verhalten.Die Hände in Unschuld waschenSich von Verantwortung oder Schuld freisprechen und behaupten, unschuldig zu sein, obwohl man möglicherweise verwickelt war.die Katze aus dem Sack lassenEine verborgene Absicht offenlegen.die Katze im Sack kaufenEtwas ungeprüft übernehmen.Die Kirche im Dorf lassenDie Redewendung bedeutet, dass man die Dinge in ihrer Bedeutung nicht übertreiben sollte und bei alltäglichen Angelegenheiten realistisch bleiben muss. Sie warnt davor, einfache Sachverhalte zu dramatisieren oder zu vergrößern.Die Kohlen aus dem Feuer holenFür jemand anderen ein schwieriges oder unangenehmes Problem lösen oder aus einer misslichen Lage helfen, während man selbst dabei Risiken eingeht.Die Kuh vom Eis bringenEine schwierige oder verfahrene Situation lösen und aus einem Dilemma herauskommen. Es bedeutet, ein festgefahrenes Problem durch geschicktes Handeln zu bewältigen.Die Kurve kriegenEine gefährliche oder kritische Situation noch rechtzeitig meistern und damit Schlimmeres verhindern. Es bedeutet, sich selbst oder eine Situation noch im letzten Moment unter Kontrolle zu bringen.Die Nase vorn habenEinen Vorteil oder eine führende Position gegenüber anderen haben; besser oder erfolgreicher sein als die Konkurrenz.Die Ohren spitzenAufmerksam zuhören und sich konzentrieren, um etwas nicht zu verpassen. Die Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes richten.Die Quittung bekommenDie negativen Konsequenzen oder Strafen für sein Fehlverhalten erhalten; zur Rechenschaft gezogen werden.Die Reißleine ziehenEine Notbremse ziehen oder eine Notfallmaßnahme ergreifen, um eine gefährliche oder unkontrollable Situation sofort zu stoppen.Die Suppe auslöffeln müssenDie unangenehmen Folgen einer Handlung oder Entscheidung selbst tragen müssen; für etwas Unangenehmes, das man selbst verursacht hat, selbst einstehen müssen.die Welt bedeutenAlles bedeuten.Die Zügel anziehenStrenge Kontrolle über etwas ausüben oder jemanden stärker beaufsichtigen und kontrollieren. Die Redewendung bedeutet, energisch durchzugreifen und weniger Freiheit zu gewähren.Die Zügel in der Hand haltenDie Kontrolle über eine Situation oder eine Person haben und bestimmen, wie es vorangeht. Die Verantwortung und Entscheidungsgewalt innehaben.Dumm wie BohnenstrohDie Redewendung beschreibt eine Person als sehr dumm oder unintellktuell. Sie wird verwendet, um jemanden zu verspotten, der wenig Verstand zeigt.Durch die Decke gehenDie Redewendung bedeutet, dass jemand sehr wütend wird, die Kontrolle verliert oder heftig reagiert. Sie drückt aus, dass emotionale Grenzen überschritten werden.Durch die Lappen gehenEine Gelegenheit oder Chance verpassen oder etwas Entscheidendes entwischen lassen. Etwas wird trotz Bemühungen nicht erreicht oder geht unerwartet verloren.Ein böhmisches Dorf seinEtwas ist völlig unverständlich, unklar oder wirkt wie ein unbekannter, fremder Ort. Es beschreibt, dass man von etwas keine Ahnung hat oder sich in einer Situation völlig verloren fühlt.Ein Brett vor dem Kopf habenNicht verstehen, was offensichtlich ist; begriffsstutzig oder unaufmerksam sein gegenüber etwas Klarem und Einfachem.ein Buch mit sieben SiegelnEtwas völlig Unverständliches.Ein Doppelleben führenEin Doppelleben führen bedeutet, zwei völlig unterschiedliche Leben parallel zu leben und dabei eine Identität vor der anderen zu verbergen. Man zeigt sich in verschiedenen Kontexten mit unterschiedlichen Persönlichkeiten oder Lebensweisen.ein gutes Wort einlegenSich für jemanden einsetzen.Ein Machtwort sprechenEine autoritäre Entscheidung treffen und diese unmissverständlich mitteilen, um eine Diskussion zu beenden oder Ordnung durchzusetzen.Ein schmutziges WasserEine zweifelhafte, fragwürdige oder moralisch fragliche Angelegenheit; etwas das mit unlauteren Mitteln oder dubiosen Machenschaften verbunden ist.Einem Ertrinkenden einen Strohhalm reichenJemandem in einer aussichtslosen Situation eine schwache oder unzureichende Hilfe anbieten, die das Problem nicht wirklich löst.Einem Esel Flöhe einredenJemandem etwas Unwirkliches oder Unsinniges einreden; ihn mit falschen oder absurden Behauptungen zu täuschen versuchen.Einen Bock schießenEinen großen Fehler machen oder etwas gründlich verpatzen. Die Redewendung beschreibt ein Missgeschick oder eine peinliche Verfehlung.Einen guten Lauf habenEine Phase durchleben, in der vieles gut läuft und man erfolgreich ist. Damit ist gemeint, dass man gerade Glück hat und seine Ziele leicht erreicht.Einen klaren Kopf behaltenDie Fähigkeit bewahren, rational und besonnen zu denken, auch in schwierigen oder stressigen Situationen. Nicht die Kontrolle über seine Gedanken und Gefühle verlieren.Einen Scherbenhaufen hinterlassenEine Situation oder Beziehung vollständig zerstören und nur Trümmer und Chaos hinterlassen. Die Redewendung beschreibt, großen Schaden oder Verwüstung zu verursachen.Einen Schuss habenEine Person ist verrückt, nicht ganz bei Verstand oder hat eine seltsame, eigenwillige Art. Es beschreibt jemanden, der sich ungewöhnlich oder irrational verhält.Einen Schuss vor den Bug bekommenEine Warnung oder Verwarnung erhalten; einen deutlichen Hinweis bekommen, dass man sein Verhalten ändern muss, ohne dabei unmittelbar bestraft zu werden.Einen Vogel habenJemand ist verrückt, geistesgestört oder verhält sich unerwartet bizarr. Es drückt aus, dass eine Person nicht ganz bei Verstand ist.Es hagelt KritikEs bedeutet, dass jemand massiv und heftig kritisiert wird. Die Kritik kommt in großer Menge und mit großer Intensität.etwas auf die hohe Kante legenGeld sparen.Etwas durch die Blume sagenEtwas nur andeutungsweise und verhüllt aussprechen, statt es direkt zu sagen.etwas liegt auf der HandEtwas ist offensichtlich.Eulen nach Athen tragenEtwas Überflüssiges oder Unnötiges tun; jemandem etwas bringen oder anbieten, das er bereits im Überfluss hat.Falsche Karten spielenEine Strategie verfolgen, die zum Scheitern führt oder unklug ist; bewusst oder unbewusst die falsche Taktik wählen.Farbe bekennenOffen seine Meinung oder Absicht zeigen, sich klar zu einer Seite bekennen.Feuer und Flamme seinRestlos begeistert sein.freie Hand habenSelbstständig entscheiden dürfen.frischen Wind bringenNeuen Schwung bringen.für jemanden die Hand ins Feuer legenFür jemanden bürgen, sich seiner Ehrlichkeit oder Zuverlässigkeit völlig sicher sein.Gegen den Strom schwimmenEine eigene, von der Mehrheit abweichende Meinung oder Handlungsweise vertreten und sich damit bewusst gegen vorherrschende Erwartungen oder Normen stellen.Geld auf den Kopf hauenGeld verschwenderisch und ohne Überlegung ausgeben; Geld für unnötige oder luxuriöse Dinge verprassen.Geld stinkt nichtDie Herkunft von Geld ist egal.Geld wie Heu habenSehr reich sein, über Geld im Überfluss verfügen.Geld zum Fenster hinauswerfenGeld verschwenden.Gleich und Gleich gesellt sich gernMenschen mit ähnlichen Eigenschaften, Interessen oder Überzeugungen ziehen sich gegenseitig an und suchen gerne die Gesellschaft voneinander.Glück im Unglück habenBei einem Missgeschick glimpflich davonkommen.goldene Berge versprechenÜbertriebene Versprechungen machen.Groß rauskommenGroßen Erfolg haben, sich hervortun oder berühmt werden. Die Redewendung beschreibt, wenn jemand durch Leistung oder Ereignis in der Öffentlichkeit wahrgenommen wird.Gut und gerneDie Redewendung drückt aus, dass etwas gerne und ohne Bedenken akzeptiert oder getan wird. Sie signalisiert Zustimmung oder Bereitschaft ohne Wenn und Aber.gute Miene zum bösen Spiel machenVerärgerung verbergen.Hals- und BeinbruchEin Wunsch für viel Glück und Erfolg, besonders vor wichtigen Ereignissen oder Auftritten. Die Redewendung drückt ironisch das Gegenteil aus, um durch diese Art der Vorsicht böse Überraschungen abzuwenden.Hand aufs HerzAufforderung, ganz ehrlich zu sein.Hand in Hand arbeitenGemeinsam und in enger Zusammenarbeit an etwas arbeiten, wobei beide Partner gleichberechtigt zusammenwirken und sich gegenseitig unterstützen.Hand und Fuß habenEine Aussage, ein Plan oder ein Argument ist schlüssig, logisch nachvollziehbar und gut durchdacht. Es hat Substanz und ist nicht aus der Luft gegriffen.Helle seinIntelligent, klug und aufgeweckt sein; schnell verstehen und mitdenken können. Eine Person, die helle ist, erfasst Zusammenhänge schnell und hat einen wachen Verstand.Hintenherum arbeitenEtwas auf umständliche, verschlungene oder versteckte Weise erreichen, anstatt direkten Weg zu gehen. Oft mit List oder Umwegen arbeiten, um sein Ziel zu erreichen.hinter dem Mond lebenNicht wissen, was aktuell geschieht.Hinter dem Rücken redenÜber eine Person sprechen oder Kritik äußern, wenn diese nicht anwesend ist, meist in negativer oder verleumderischer Absicht. Dies gilt als hinterlistig und unehrlich.Im Dunkeln tappenEtwas nicht wissen oder verstehen; ohne ausreichende Informationen handeln müssen und unsicher sein.Im gleichen Boot sitzenIn einer schwierigen oder unsicheren Situation gemeinsam mit anderen Menschen sein und daher die gleichen Probleme oder Konsequenzen teilen.Im HandumdrehenEtwas sehr schnell und ohne große Mühe erledigen oder vollbringen. Die Redewendung drückt aus, dass etwas in kürzester Zeit geschieht.Im Regen stehen lassenJemanden vernachlässigen, ignorieren oder ohne Unterstützung allein lassen. Die Redewendung beschreibt, wenn man sich nicht um eine Person kümmert oder sie in einer schwierigen Situation nicht hilft.im siebten Himmel schwebenÜberglücklich sein.Im Trüben fischenUnter undurchsichtigen oder verwirrten Verhältnissen versuchen, Vorteile zu erlangen oder andere auszunutzen. Es bedeutet, von Unklarheit und Chaos zu profitieren.In den letzten Zügen liegenDie Redewendung bedeutet, dass etwas dem Ende entgeggeht oder sich in einem fortgeschrittenen Stadion der Verschlechterung befindet. Sie wird verwendet, wenn etwas kurz vor dem Zusammenbruch oder Ende steht.In den sauren Apfel beißenEtwas Unangenehmes widerwillig tun, weil es sich nicht vermeiden lässt.in den Tag hinein lebenOhne Plan leben.In der Klemme sitzenIn einer schwierigen oder ausweglos erscheinenden Situation stecken, aus der man sich nur schwer befreien kann. Die Redewendung drückt aus, in einer Zwickmühle oder in Bedrängnis zu sein.In die Bresche springenMutig einspringen, um jemanden in einer schwierigen Situation zu unterstützen oder zu helfen. Die Redewendung beschreibt das Handeln in einer Notlage oder das Eintreten für jemanden.In die Röhre schauenLeer ausgehen oder enttäuscht werden, weil man etwas Erhofftes nicht erhält. Die Redewendung beschreibt eine Situation, in der man sich vergeblich um etwas bemüht hat.In Gottes NamenDrückt aus, dass man etwas notgedrungen oder widerwillig tut, oder verwendet als Ausruf der Ungeduld und Ungläubigkeit. Die Redewendung beschwört Gottes Segen oder Vergebung an.In letzter MinuteEtwas wird unmittelbar vor Ablauf einer Frist oder kurz vor einem wichtigen Termin erledigt. Die Redewendung beschreibt eine sehr knappe oder knapp vermiedene Verspätung.In ruhigem Fahrwasser seinEine sichere, stabile und unproblematische Situation haben, in der alles problemlos läuft. Die Redewendung drückt aus, dass man sich in einer entspannten, konfliktfreien Phase befindet.In stürmischen Gewässern navigierenSchwierige oder gefährliche Situationen geschickt bewältigen und dabei den Überblick behalten. Es bedeutet, sich in herausfordernden Zeiten zurechtzufinden und Lösungen zu finden.Ins Auge fallenJemandem oder etwas auffallen, weil es besonders hervorsticht oder die Aufmerksamkeit erregt. Die Redewendung beschreibt, dass etwas wahrgenommen und bemerkt wird.Ins Fettnäpfchen tretenEine peinliche oder taktlose Aussage machen, die anderen unangenehm ist oder diese verletzt; einen sozialen Fehler begehen.Ins Gras beißenDiese Redewendung bedeutet, dass jemand stirbt oder ums Leben kommt. Sie wird oft humorvoll oder verharmlosend verwendet, um den Tod auszudrücken.Ins kalte Wasser springenEine schwierige oder unangenehme Aufgabe ohne Vorbereitung oder Zögern beginnen und sich dabei schnell an neue Situationen anpassen müssen.Ins Leere laufenEtwas läuft ins Leere, wenn ein Plan, eine Bemühung oder ein Vorhaben erfolglos bleibt oder wirkungslos verpufft, weil es keine Resonanz oder kein Ziel findet.Ins Schwarze treffenDas Ziel genau treffen oder eine Aussage absolut richtig und treffend machen. Die Redewendung bedeutet, etwas präzise und wirkungsvoll zu erreichen.Ins Wasser fallenEine geplante oder erwartete Sache wird unerwartet abgesagt, fällt aus oder scheitert. Das Vorhaben kommt nicht zustande.jemandem ans Herz wachsenJemandem mit der Zeit lieb und wichtig werden.Jemandem auf den Zahn fühlenJemanden intensiv befragen oder überprüfen, um die Wahrheit herauszufinden oder verborgene Informationen zu enthüllen. Es bedeutet, kritisch nachzufragen und nicht locker zu lassen.jemandem aus der Hand fressenJemandem völlig ergeben sein.jemandem das Herz brechenJemanden zutiefst unglücklich machen.Jemandem das Wasser reichenDiese Redewendung bedeutet, dass jemand einer anderen Person gleichwertig oder ebenbürtig ist und mit ihr konkurrieren kann. Sie drückt aus, dass jemand die gleichen Fähigkeiten oder Qualitäten besitzt wie eine andere Person.jemandem das Wasser reichen könnenEbenbürtig sein — meist verneint.jemandem das Wort im Mund umdrehenEine Aussage böswillig verdrehen.Jemandem den Kopf verdrehenJemanden so sehr beeindrucken oder verführen, dass diese Person nicht mehr klar denken kann oder unkritisch wird. Oft verwendet, wenn jemand durch Charme, Schönheit oder Manipulation beeinflusst wird.Jemandem den Kopf waschenJemandem deutlich die Meinung sagen oder ihn zurechtweisen, meist weil er etwas Falsches getan hat. Es bedeutet, jemanden zu tadeln oder zu kritisieren.Jemandem den Rang ablaufenJemanden übertreffen und in den Schatten stellen, besonders durch bessere Leistungen oder schnelleres Handeln. Den Konkurrenten den Vorrang abnehmen.Jemandem den Wind aus den Segeln nehmenJemandem einen Vorteil oder eine Chance nehmen; jemanden seiner Erfolgsaussichten berauben oder seine Pläne durchkreuzen.jemandem die Daumen drückenJemandem Erfolg wünschen.Jemandem die kalte Schulter zeigenJemanden absichtlich ignorieren oder unhöflich behandeln, um ihm Verachtung oder Desinteresse zu zeigen. Es bedeutet, sich jemandem gegenüber unfreundlich und ablehnend zu verhalten.jemandem einen Bären aufbindenJemandem etwas Unwahres erzählen.Jemandem grünes Licht gebenJemandem die Erlaubnis oder Zustimmung geben, etwas zu tun. Die Redewendung drückt aus, dass ein Vorhaben genehmigt oder freigegeben wird.Jemandem Honig ums Maul schmierenJemanden durch Schmeicheleien oder Lobeshymnen zu beeinflussen versuchen, um etwas von ihm zu erreichen. Es bedeutet, jemanden zu manipulieren, indem man ihm gefällt.jemandem im Weg stehenJemanden behindern.Jemandem in die Suppe spuckenJemandem absichtlich Schaden zufügen oder dessen Pläne durchkreuzen; jemanden sabotieren oder ihm etwas Unangenehmes antun.jemandem reinen Wein einschenkenJemandem die volle, ungeschönte Wahrheit sagen.Jemandem Sand in die Augen streuenJemanden täuschen oder irreführen, indem man ihm falsche Informationen gibt oder wichtige Details verschweigt, um ihn zu verwirren oder zu hinters Licht zu führen.Jemandem über den Mund fahrenJemanden unterbrechen und ihm das Wort abschneiden, besonders wenn man ungeduldig oder rücksichtslos ist. Die Person wird daran gehindert, ihren Gedanken zu Ende zu sprechen.Jemanden unter den Tisch trinkenJemanden beim Trinken von Alkohol übertrumpfen und ihn so betrunken machen, dass er nicht mehr mithalten kann oder zusammenbricht. Im übertragenen Sinne auch: jemanden in einem Wettbewerb deutlich schlagen.Kalte Füße bekommenPlötzlich Angst oder Zweifel bekommen und sich von einem Plan oder einer Verpflichtung distanzieren. Das Selbstvertrauen verlieren und unsicher werden.Kalter Kaffee seinLängst bekannt und uninteressant sein, nichts Neues bringen.Kämpfen wie ein LöweMit großer Kraft, Mut und Entschlossenheit gegen etwas ankämpfen oder sich energisch für etwas einsetzen. Die Redewendung drückt aus, dass jemand mit voller Intensität und Verbissenheit kämpft.Kein Blatt vor den Mund nehmenOffen und ehrlich seine Meinung sagen, ohne Rücksicht auf die Reaktion anderer. Nichts beschönigen oder verschweigen.Kein Blatt vor den Mund nehmen bei jemandemOffen und ehrlich seine Meinung sagen, ohne Rücksicht auf die Gefühle oder Reaktion des anderen. Nichts beschönigen oder verschweigen.Keine guten Drähte zu jemandem habenMit jemandem ein schlechtes oder angespanntes Verhältnis haben; nicht gut miteinander auskommen oder sich nicht verstehen.Keine Mücke aus einem Elefanten machenAus einer unbedeutenden oder kleinen Sache ein großes Problem oder Drama machen; etwas aufbauschen oder überreagieren.Keine Zeit verlierenBedeutet, schnell und ohne Verzögerung handeln oder etwas sofort in Angriff nehmen, weil die Zeit begrenzt ist oder Eile geboten ist.Keinen Hund hinter dem Ofen hervorlockenNiemanden dazu bewegen können, etwas zu tun; jemanden nicht aus seiner Zurückhaltung oder Trägheit herausbringen können.Klartext redenOffen und ehrlich seine Meinung sagen, ohne zu beschönigen oder zu verstecken. Die Wahrheit unverblümt aussprechen.kommt Zeit, kommt RatMit etwas Geduld findet sich eine Lösung von selbst; man muss nicht alles sofort entscheiden.Licht ins Dunkel bringenEine unklare oder verworrene Sache aufklären.Liebe geht durch den MagenGutes Essen fördert die Zuneigung.Lügen haben kurze BeineDiese Redewendung bedeutet, dass Lügen nicht lange unentdeckt bleiben und schnell auffliegen. Eine Lüge kann sich nicht dauerhaft halten und wird früher oder später aufgedeckt.Mit beiden Beinen auf dem Boden stehenPraktisch und vernünftig denken und handeln, ohne sich in unrealistischen Träumen zu verlieren. Eine Person ist bodenständig und realistisch in ihrer Lebenseinstellung.mit dem Feuer spielenEin gefährliches Risiko eingehen.Mit dem Rücken zur Wand stehenIn einer aussichtslosen oder bedrängten Situation sein, in der man keine Fluchtmöglichkeit hat und sich wehren muss. Es beschreibt einen Zustand der Verzweiflung oder des Zwangs, sich einer Herausforderung stellen zu müssen.mit der Zeit gehenSich Neuerungen anpassen.Mit Essig und Öl angemachtEine Person wird heftig kritisiert, zurechtgewiesen oder harsch behandelt; jemandem wird deutlich die Meinung gesagt.Mit jemandem durch dick und dünn gehenJemanden in guten und schlechten Zeiten unterstützen und ihm treu bleiben, unabhängig von Schwierigkeiten und Herausforderungen.mit jemandem Pferde stehlen könnenSich auf jemanden absolut verlassen können.Mit Kanonen auf Spatzen schießenMit übertriebenen oder unverhältnismäßig großen Mitteln gegen ein kleines, unbedeutendes Problem vorgehen. Die Anstrengung steht in keinem Verhältnis zum Ziel.mit Kind und KegelMit der ganzen Familie.Mit Köpfchen arbeitenIntelligent und durchdacht vorgehen, um ein Problem zu lösen oder ein Ziel zu erreichen. Es bedeutet, seinen Verstand clever einzusetzen statt nur mechanisch zu arbeiten.Mit leeren Händen dastehenOhne Erfolg oder Gewinn aus einer Situation hervorgehen; nichts erreichen oder erhalten, obwohl man etwas erhofft hatte.Mit offenen Karten spielenEhrlich und ohne Verheimlichung miteinander umgehen; seine wahren Absichten und Gedanken offen darlegen, ohne zu täuschen oder zu verstecken.Mit Samthandschuhen anfassenJemanden sehr vorsichtig, rücksichtsvoll und behutsam behandeln, ohne ihn zu verletzen oder zu kränken.Mit Wölfen heulenSich der Mehrheit anpassen oder sich an die Umgebung und deren Regeln anpassen, auch wenn man dies eigentlich nicht möchte.Mit zweierlei Maß messenAndere und sich selbst nach unterschiedlichen Maßstäben beurteilen; Ungerechtigkeit dadurch üben, dass man für andere strengere oder mildere Regeln anwendet als für sich selbst.Musik in den Ohren seinEine sehr willkommene Nachricht sein.nach den Sternen greifenNach Höchstem streben.Nicht alle Tassen im Schrank habenDie Redewendung bedeutet, dass eine Person nicht ganz bei Verstand ist oder psychische Probleme hat. Sie wird verwendet, um jemanden als verrückt, wirr oder unzurechnungsfähig zu beschreiben.nicht aus der Welt seinErreichbar bleiben.Nichts vom Zaun brechenEtwas Unerwartetes oder Überraschendes tun; eine ungewöhnliche oder provokative Aktion durchführen, die Aufmerksamkeit erregt.offene Türen einrennenEtwas fordern, das längst akzeptiert ist.Ohne Umschweife sprechenDirekt und ehrlich sprechen, ohne Umschreibungen oder Verzögerungen. Die Sache deutlich beim Namen nennen, ohne lange Vorreden.Öl ins Feuer gießenEinen Streit weiter anheizen.Perlen vor die Säue werfenEtwas Wertvolles oder Kostbares einem Menschen geben, der es nicht schätzt oder verstehen kann; seine Mühe verschwenden, da der Empfänger keinen Sinn dafür hat.Reden ist Silber, Schweigen ist GoldEs ist oft besser, zu schweigen und zuzuhören, als unbedacht zu reden. Zurückhaltung und Diskretion werden als wertvoller erachtet als viele Worte.Reinen Tisch machenEhrlich und offen alle Unstimmigkeiten, Geheimnisse oder Probleme ansprechen und klären, um einen Neuanfang zu ermöglichen.Schlau wie ein Fuchs seinSehr intelligent und clever sein; jemand, der listig und gewiezt vorgehen kann und seine Ziele geschickt zu erreichen weiß.Schnee von gestern seinLängst überholt sein.Schule machenNachahmer finden, zum Vorbild oder Muster für andere werden.Schulter an Schulter kämpfenGemeinsam und solidarisch für eine Sache kämpfen oder arbeiten, ohne Angst und dicht beieinander wie Soldaten in der Schlacht.Schwarz auf weiß habenEtwas schriftlich festgehalten oder dokumentiert haben, das als Beweis oder sichere Grundlage dient. Es bedeutet, eine zuverlässige schriftliche Bestätigung für etwas zu besitzen.Schwein habenGroßes Glück haben oder einen unerwarteten Erfolg durch Zufall erreichen. Die Redewendung beschreibt, wenn jemand in einer schwierigen Situation unverhofft Glück hat.sein Glück schmiedenDas eigene Schicksal aktiv gestalten.Sein Kreuz tragenSchwierigkeiten, Leiden oder Verantwortung geduldig ertragen und akzeptieren, die man nicht ablehnen kann.Seinen Frieden machenSich mit jemandem versöhnen und einen Streit oder Konflikt beilegen. Es bedeutet, Differenzen zu überwinden und wieder in freundschaftlichem Verhältnis miteinander zu leben.Seinen Frieden mit etwas machenSich mit einer unangenehmen Situation oder einem Problem abfinden und es akzeptieren, anstatt weiter dagegen anzukämpfen oder sich darüber zu ärgern.Seinen Kohl damit nicht fett machenEine Handlung oder Aussage bringt jemandem keinen Vorteil oder Nutzen ein. Es bedeutet, dass etwas ohne wesentliche Folgen oder Gewinn bleibt.Seinen Rucksack packenDie Redewendung bedeutet, dass jemand eine Arbeitsstelle aufgibt, ein Projekt verlässt oder sich aus einer Situation zurückzieht. Sie beschreibt das Beenden einer Tätigkeit oder eines Engagements.Seinen Senf dazugebenUnaufgefordert seine Meinung zu etwas äußern oder sich in eine Angelegenheit einmischen, die einen nicht direkt betrifft. Es beschreibt das unkritische Dazwischenreden.Seinen Standpunkt vertretenFür die eigene Meinung oder Überzeugung einstehen und diese gegenüber anderen deutlich machen, auch wenn Widerstand zu erwarten ist.Sich an fremden Töpfen bedienenSich unrechtmäßig oder unerlaubt das Eigentum oder die Leistungen anderer Personen aneignen; fremde Ressourcen für eigene Zwecke nutzen.sich das Brot vom Munde absparenUnter großen Entbehrungen sparen, oft für andere oder für ein wichtiges Ziel.sich die Nacht um die Ohren schlagenDie Nacht durchwachen.Sich die Zähne an etwas ausbeißenSich vergeblich bemühen, ein schwieriges Problem zu lösen oder eine Aufgabe zu bewältigen, ohne Erfolg zu haben. Es bedeutet, auf Widerstand oder Unmöglichkeit zu stoßen.sich ein Herz fassenMut aufbringen.Sich etwas aus den Rippen schneidenSich selbst große Opfer oder Entbehrungen auferlegen, um anderen zu helfen oder etwas zu ermöglichen. Es bedeutet, auf etwas Wichtiges für sich selbst zu verzichten.Sich in Schweigen hüllenSich bewusst weigern, über etwas zu sprechen oder Stellung zu nehmen; hartnäckig schweigen und keine Informationen preisgeben.Sich keinen Kopf machenSich keine Sorgen oder Gedanken um etwas machen; sich nicht beunruhigen oder aufregen. Die Redewendung drückt aus, dass man etwas Belastendes bewusst ignoriert oder leicht nimmt.Sich nicht lumpen lassenGroßzügig sein und nicht sparen, besonders bei Geldausgaben oder beim Geben von Geschenken. Es bedeutet, sich selbst nicht zu kurz kommen zu lassen und generös zu handeln.sich wie ein Fisch im Wasser fühlenSich in einer Umgebung wohlfühlen.Sturm im WasserglasEine Redewendung, die eine Aufregung oder ein Konflikt beschreibt, der in Wirklichkeit völlig unbedeutend und harmlos ist. Es wird damit ausgedrückt, dass etwas aufgebauscht wird, obwohl es eigentlich keine große Sache ist.Tomaten auf den Augen habenEtwas Offensichtliches nicht bemerken oder verstehen; absichtlich oder unabsichtlich blind für etwas Sichtbares sein.Türen öffnenChancen ermöglichen.Über das Ziel hinausschießenZu weit gehen, übertreiben, mehr tun oder sagen als angemessen ist.über den Berg seinDas Schlimmste überstanden haben.Über die Runden kommenEine schwierige Phase oder finanzielle Engpässe erfolgreich bewältigen und durchstehen, bis sich die Situation wieder bessert.Über seinen Schatten springenEine Überwindung von inneren Hemmungen oder Selbstüberwindung zeigen, um etwas Schwieriges zu tun oder alte Gewohnheiten zu ändern.Um den heißen Brei herumredenEine unangenehme oder heikle Sache nicht direkt ansprechen, sondern ausweichend und umständlich darum herumreden.Unter die Fittiche nehmenJemanden beschützen, fördern und unter seine Obhut nehmen. Die Redewendung drückt aus, dass man sich um eine Person kümmert und sie unterstützt.Unter einem guten Stern stehenVon Anfang an günstige Voraussetzungen haben, erfolgversprechend beginnen.Unter vier Augen sprechenEin vertrauliches, privates Gespräch mit einer Person führen, bei dem keine anderen Personen anwesend sind.vom Regen in die Traufe kommenAus einer schlechten Lage in eine schlimmere geraten.von der Hand weisenEtwas ablehnen oder bestreiten.Wasser auf jemandes Mühlen seinJemandem in seiner Meinung oder seinem Vorhaben zusätzlich Auftrieb geben, ihm in die Karten spielen.Wasser predigen und Wein trinkenVon anderen Verzicht fordern, sich selbst aber nicht daran halten; heuchlerisch sein.weder Fisch noch FleischNichts Halbes und nichts Ganzes.Wege ebnenHindernisse für jemanden beseitigen.Wie am Schnürchen klappenEtwas funktioniert perfekt und reibungslos, ohne Probleme oder Verzögerungen. Alles läuft wie geplant.Wie auf Nadeln sitzenSehr nervös und angespannt sein; ungeduldig und voller Erwartung auf etwas Bestimmtes warten, das man kaum erwarten kann.Wie aus der Pistole geschossenEtwas sehr schnell und unverzüglich tun, ohne zu zögern oder nachzudenken. Die Antwort oder Reaktion kommt sofort, wie aus automatischer Handlung.Wie der Herr, so das GescherrDie Redewendung besagt, dass Angestellte oder Untergebene sich in ihrem Verhalten und ihren Gewohnheiten nach ihrem Vorgesetzten oder Herrn richten. Das Verhalten der Führungsperson prägt das Verhalten ihrer Mitarbeiter.Wie die Faust aufs Auge passenDiese Redewendung beschreibt etwas, das überhaupt nicht passt oder völlig ungeeignet ist. Sie drückt aus, dass zwei Dinge völlig unvereinbar oder absurd zusammenpassen.wie ein Buch redenUnunterbrochen reden.Wie ein Fisch im Wasser seinSich in einer Situation vollkommen wohlfühlen und sicher bewegen, als würde man in seinem natürlichen Element sein. Die Redewendung drückt aus, dass jemand eine Tätigkeit mühelos und mit großem Vergnügen ausübt.Wie ein Stier auf etwas losgehenEtwas mit großer Wucht, Aggressivität und ohne Umschweife angreifen oder in Angriff nehmen. Die Redewendung beschreibt ein direktes, kraftvolles und ungestümes Vorgehen.wie Hund und Katze seinSich ständig streiten.Wie Pech und Schwefel zusammenhaltenDiese Redewendung beschreibt, dass zwei Menschen oder Dinge untrennbar miteinander verbunden sind und eng zusammenhalten. Sie drückt eine sehr enge, verlässliche Verbindung aus.Wind unter den Flügeln bekommenNeuen Auftrieb und Schwung bekommen; durch äußere Umstände oder Unterstützung erfolgreicher oder motivierter werden.Wind von etwas bekommenHeimlich von etwas erfahren.wissen, woher der Wind wehtDie wahren Verhältnisse erkennen.Wolf im SchafspelzEine Person, die harmlos und vertrauenswürdig erscheint, aber in Wirklichkeit böse oder gefährliche Absichten verfolgt. Ein Betrüger, der sich verstellt.Zeit heilt alle WundenSchmerz lässt mit der Zeit nach.Zeit ist GeldZeit ist wertvoll und sollte nicht verschwendet werden.Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagenMit einer einzigen Aktion zwei verschiedene Ziele gleichzeitig erreichen oder zwei Probleme auf einmal lösen.zwischen den Zeilen lesenDas Unausgesprochene verstehen.zwischen Tür und AngelIn Eile, im Vorbeigehen.