Seinen Senf dazugeben

Unaufgefordert seine Meinung zu etwas äußern oder sich in eine Angelegenheit einmischen, die einen nicht direkt betrifft. Es beschreibt das unkritische Dazwischenreden.

Bedeutung

Unaufgefordert seine Meinung zu etwas äußern oder sich in eine Angelegenheit einmischen, die einen nicht direkt betrifft. Es beschreibt das unkritische Dazwischenreden.

Herkunft

Die Redewendung stammt aus dem 16. Jahrhundert und bezieht sich auf Senf als würzende Zutat, die man zu Speisen hinzufügt. Metaphorisch wurde dies auf ungebetene Kommentare übertragen, die man einer Diskussion hinzufügt wie Senf zu einem Gericht – oft unnötig und ungefragt.

Beispiel

Bei der Besprechung gab Maria wieder ihren Senf dazu, obwohl niemand ihre Meinung zum Projektbudget gefragt hatte.

Ähnliche Redewendungen

seinen Mund nicht halten können, die Nase in etwas stecken, sich ungefragt einmischen

Häufige Fragen

Was bedeutet „Seinen Senf dazugeben“?

Unaufgefordert seine Meinung zu etwas äußern oder sich in eine Angelegenheit einmischen, die einen nicht direkt betrifft. Es beschreibt das unkritische Dazwischenreden.

Woher kommt „Seinen Senf dazugeben“?

Die Redewendung stammt aus dem 16. Jahrhundert und bezieht sich auf Senf als würzende Zutat, die man zu Speisen hinzufügt. Metaphorisch wurde dies auf ungebetene Kommentare übertragen, die man einer Diskussion hinzufügt wie Senf zu einem Gericht – oft unnötig und ungefragt.