sich das Brot vom Munde absparen
Unter großen Entbehrungen sparen, oft für andere oder für ein wichtiges Ziel.
Bedeutung
Unter großen Entbehrungen sparen, oft für andere oder für ein wichtiges Ziel.
Herkunft
Brot war über Jahrhunderte das Grundnahrungsmittel schlechthin. Wer sich sogar am Brot einschränkte, also am Nötigsten, sparte an der eigenen Existenz. Die Wendung ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.
Beispiel
Verwendung und Varianten
Die Redewendung betont Opferbereitschaft, nicht Geiz. Sie passt zu Menschen, die für andere verzichten, und wird häufig über die Eltern- oder Großelterngeneration gesagt. Zweites Beispiel: Er sparte sich jahrelang das Brot vom Munde ab, um die Werkstatt zu eröffnen. Ebenfalls gebräuchlich: „sich etwas vom Munde absparen“ mit beliebigem Objekt, etwa „das Geld“.
Ähnliche Redewendungen
Das Schlüsselwort: Brot
Häufige Fragen
Was bedeutet „sich das Brot vom Munde absparen“?
Unter großen Entbehrungen sparen, oft für andere oder für ein wichtiges Ziel.
Woher kommt „sich das Brot vom Munde absparen“?
Brot war über Jahrhunderte das Grundnahrungsmittel schlechthin. Wer sich sogar am Brot einschränkte, also am Nötigsten, sparte an der eigenen Existenz. Die Wendung ist seit dem 18. Jahrhundert belegt.