Den Kopf in den Sand stecken

Sich weigern, ein Problem oder eine unangenehme Situation wahrzunehmen und zu handeln; bewusst vor der Realität die Augen verschließen.

Bedeutung

Sich weigern, ein Problem oder eine unangenehme Situation wahrzunehmen und zu handeln; bewusst vor der Realität die Augen verschließen.

Herkunft

Die Redewendung basiert auf der antiken Überzeugung, dass Strauße ihren Kopf in den Sand stecken, wenn sie Gefahr erblicken. Dies ist biologisch falsch – tatsächlich graben Strauße damit nach Nahrung oder Wasser. Dennoch hat sich dieses Bild seit Plinius dem Älteren hartnäckig in der westlichen Kultur festgesetzt und wird seit Jahrhunderten metaphorisch für Verdrängung verwendet.

Beispiel

Nach der kritischen Rückmeldung steckte der Manager erneut den Kopf in den Sand, statt die Probleme seiner Abteilung anzugehen.

Ähnliche Redewendungen

Die Augen verschließen, Eine Vogel-Strauß-Politik betreiben, Sich etwas schönreden

Weitere Redewendungen mit Kopf

Häufige Fragen

Was bedeutet „Den Kopf in den Sand stecken“?

Sich weigern, ein Problem oder eine unangenehme Situation wahrzunehmen und zu handeln; bewusst vor der Realität die Augen verschließen.

Woher kommt „Den Kopf in den Sand stecken“?

Die Redewendung basiert auf der antiken Überzeugung, dass Strauße ihren Kopf in den Sand stecken, wenn sie Gefahr erblicken. Dies ist biologisch falsch – tatsächlich graben Strauße damit nach Nahrung oder Wasser. Dennoch hat sich dieses Bild seit Plinius dem Älteren hartnäckig in der westlichen Kultur festgesetzt und wird seit Jahrhunderten metaphorisch für Verdrängung verwendet.